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Monatsarchiv für Oktober 2012

Lustwandeln zwischen Drachenbäumen

Mittwoch, den 31. Oktober 2012

La Palma - Tag 10 - Drachenbaumhaine von Las Tricias

La Palma :: Tag 10

La Palma - Tag 10 - Drachenbaumhaine von Las TriciasWieder so ein schöner Tag mit Temperaturen von bis zu 29 Grad. So ging es dann in die Nordwestspitze der Insel nach Las TriciasGoogle Maps. Unser Marathonschnelllaufwanderführer beschreibt die Tour mal wieder als eine gemütliche Runde von 1 Stunden und 55 Minuten. Wir packen dann mal vorsichtshalber 1 1/2 Stunden drauf und von daher liegt es in unserem möglichen Rahmen. Immerhin gibt es auch hier wieder 400 Höhenmeter zu absolvieren und bei 29 Grad mit wenig Schatten kein Zuckerschlecken. Aber ich stehe halt auf La Palma - Tag 10 - Drachenbaumhaine von Las TriciasDrachenbäume und von daher mussten wir da durch. Nun denn, so gingen wir die 400 Höhenmeter bergab, was bedeutet das der Rückweg stetig hoch gehen wird, auch nicht schön. Der Weg schlängelte sich ständig und wir suchen immer wieder nach Orientierung, aber letztlich kamen wir dann doch ans Ziel und spazierten über die Wege vorbei an den Drachenbäumen. Das in dieser Abgeschiedenheit Menschen wohnen wunderte uns schon ein wenig und wir vermuten mal das es sich dabei um Aussteiger handelt, La Palma - Tag 10 - Petroglyphen der Cuevas de Buracasdie an dem normalen Leben keine Freunde mehr haben. Aber letztlich waren hier früher auch die Ureinwohner der Insel ansässig und so soll es dann sein. Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, statteten wir noch der Cuevas de BuracasGoogle Maps einen Besuch ab und schauten uns die in den Felsen geritzten Petroglyphen an. Falls jemand eine Idee hat was das seinen soll, so lasse er es mich wissen, ich tippe auf Wildschwein.  Ach so, wir machten die StreckeGoogle Maps dann in 3 1/2 Stunden, tzz. In diesem Sinne – gute Nacht :twisted:

Ein ruhiger Tag (mit Jägermeister)

Dienstag, den 30. Oktober 2012

La Palma - Tag 9 - La Bombilla

La Palma :: Tag 9

La Palma - Tag 9 - La BombillaHeute wollten wir es dann mal wieder gemütlich angehen lassen und die Strapazen der gestrigen Wanderung sacken lassen, wobei sich die Muskel schon so langsam dran gewöhnen. Trotzdem, wir haben Urlaub und so soll es sein. Ein kleiner Spaziergang sollte aber drin sein und wir statteten der kleinen Playa La BombillaGoogle Maps einen Besuch ab. Diese Landzunge bei Puerto NaosGoogle Maps ist ja noch ziemlich jung und entstand erst nach einem Vulkanausbruch im Jahr 1949. Der Lavastrom brachte eine Fläche von einem Quadratkilometer Neuland.La Palma - Tag 9 - La Bombilla Da es hier wenige flachen Stellen am Meer gibt war man da wohl auch dankbar drüber und so entstand nach und nach diese Sommerhaussiedlung von Einheimischen. Ob da alles mit rechten Dingen zuging, wohl kaum. Auch in Spanien darf man nicht machen was man will und so entstanden auch hier mehrere illegalen Bauten die jetzt schwer unter Beschuss stehen. So muss man zum Beispiel einen gewissen Abstand zum Meer einhalten (ich glaube 100 m). Nun denn, die Zeit das Meer und die Behörden werden es wohl wieder richten, auch wenn es viele ärgern wird.La Palma - Tag 9 - La Bombilla Den Rest des heißen Tages (30 Grad) verbrachten wir dann in Puerte Naos beim Schweizer. Das Restaurant Franconia bietet leckere Gerichte und zu dem gibt es hier auch “alle Spiele und alle Tor” **huchjuh** und Jägermeister den man von HSV-Fans ausgegeben bekommt. Na ja, auch solche Urlaubstage soll es geben, morgen wird jedenfalls wieder gewandert was das Zeug hält und der Rennstrecken-Wanderführer zu bieten hat, auch wenn der Kopf dröhnen sollte. In diesem Sinne – hicks und gute Nacht. ;-)

Spaziergang durch den Urwald

Montag, den 29. Oktober 2012

La Palma - Tag 8 - Cubo de La Galga

La Palma :: Tag 8

La Palma - Tag 8 - Cubo de La GalgaHeute stand dann mal wieder Wandern auf dem Programm. Unsere Tour führte uns wieder in das Biosphärenreservat von Los Tilos und sollte laut unserem Wanderführer ein “gemütlicher Talspaziergang” durch den schönen Urwald werden. Okay schön war die Wanderung schon, aber gemütlich schaut bei uns anders aus. Immerhin gab es dabei 500 Höhenmeter zu erklimmen und das alles bei 30 Grad. Gut das uns dabei der dichte Wald Schatten spendete, so war das laufen dann doch noch einigermaßen erträglich und wir erfreuten uns über denLa Palma - Tag 8 - Cubo de La Galga herrlichen Wanderweg in der Cubo de La GalgaGoogle Maps. Der Höhepunkt bei dieser Tour ist die Natur selbst. Meterhohe Farne, steile Felswände die mit Moos überwachsen sind und die urigen Lorbeerbäume lassen einen schon ins Träumen kommen. Ein Märchenwald wie er im Buche steht und man rechnet jederzeit mit irgendwelchen Waldgeistern, meistens sind es dann aber doch Wanderer die an uns vorbeizogen, tzzz.  Wie auch immer, nach ca. vier Stunden haben wir den “gemütlichen Spaziergang” dann geschafft (Puha) und standen wiederLa Palma - Tag 8 - Cubo de La Galga vor unserem Auto. Noch ein kurzer Blick in den Himmel und dann konnte bei eingeschalteter Klimaanlage, die Rückfahrt nach Puerto Naos beginnen. Am Abend gaben wir dem Restaurant vom ersten Tage nochmal eine Chance (der Mann war ja nett und bemüht). Nun denn, es hat sich nichts geändert und der “ein Mann Betrieb” steckt voll  in der Wirtschaftskrise. Lecker ist jedenfalls anders und so muss er dann wohl ohne uns klar kommen. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)

Salinas Marinas de Fuencaliente

Freitag, den 26. Oktober 2012

La Palma - Tag 7 - Salinas Marinas de Fuencaliente

La Palma :: Tag 7

La Palma - Tag 7 - Las IndiasHabe ich schon erwähnt das ein Muskelkater am zweiten Tag noch schlimmer ist? Nun denn und so soll es wohl sein, machten wir eine Spritztour in den Süden der Insel. Unser Ziel sind die von der UNESCO unter Schutz gestellten Salinas “Marinas de FuencalienteGoogle Maps von La Palma. Über die kurvenreiche Straße von Las Indias und vorbei an unzähligen Bananenplantagen (ich vermute die machen hier irgendwas mit Bananen) erreichten wir schließlich die Salinas. Eine kleine Wanderung blieb uns dann für diesen Tag nicht erspart und so drehten wir eineLa Palma - Tag 7 - Salinas Marinas de Fuencaliente Runde durch den ausgeschilderten Pfad. An einigen Stellen stehen Schautafeln die den Vorgang der dortigen Salzgewinnung erklären. Bei flimmernden Sonnenschein, mit 28 Grad, liefen wir also von einem Verdunstungsbecken zum nächsten und wurden so über die verschiedenen Gewinnungsprozesse informiert. Sehr informativ das ganze, so wusste ich beispielsweise gar nicht welche Mikroorganismen sich alle unter der Salzkruste tummeln und das für die rötliche Färbung planktonische Algen verantwortlich sind. Darauf ist auch dieLa Palma - Tag 7 - Salinas Marinas de Fuencaliente - Correlimos Rosafärbung des Flamingo-Gefieders zurück-zuführen. Selbst kleine Krebs halten sich in der Salzlake auf, was wiederum dazu führt dass so eine Salina ein wichtiges Schutzgebiet für Zugvögel ist die hier ihre Nahrung suchen und finden. Die kleinen Krebs, die sich unter der Salzkruste befinden, müssen dabei wohl besonders lecker sein (vermutlich aber total versalzen). So bekamen wir dann auch Hunger und düsten zurück nach Puerto Naos. Die dortige Pizzeria “La Scala” ist wirklich sehr empfehlenswert, die gehen auch sparsam mit dem Salz um. In diesem Sinne – guten Appetit. ;-)

Zum Dach der Insel

Donnerstag, den 25. Oktober 2012

La Palma - Tag 6 - Roque de Los Muchachos

La Palma :: Tag 6

La Palma - Tag 6 - Roque de Los MuchachosWie geplant sind wir platt von der gestrigen fünf Stunden Wanderung und so stand für heute eine Autotour zum höchsten Punkt La Palmas auf dem Programm. Die kurvenreiche Fahrt durch den Nordwesten der Insel ist aber auch nicht ohne. Gut 1 1/2 Stunden ging es – stellenweise sogar durch ein dichtes Wolkenfeld – über die Serpentinen hoch zum Roque de Los MuchachosGoogle Maps, dem höchsten Inselgipfel. Sehr eindrucksvoll präsentiere sich dann La Palmas Dach vor uns. Hier oben scheint fast das ganze Jahr über die Sonne (imLa Palma - Tag 6 - Roque de Los Muchachos Winter sogar mit Eis und Schnee bedeckt) und wir genossen, trotz der etwas diesigen Sicht die herrlichen Panoramaausblicke über den Wolken. Von den bizarren Felsformationen aus blickt man direkt in die Caldera de Taburiente und im Hintergrund erkennt man die jüngsten Vulkane im Süden Insel. Da hat sich die gurkerei mit dem Auto auf 2426 m doch gelohnt und wir waren wieder einmal begeistert von La Palma, übrigen, das alles bei angenehmen 26 Grad. Bedingt durch die geographische Lage und den kristallklaren Sichtverhältnisse, ist esLa Palma - Tag 6 - Observatorio  Astrofisico dann auch kein Wunder das hier eine der größten Sternwarten der Welt steht, das Observatorio  Astrofisico. Astrophysiker aus vielen Ländern erkunden hier bei schwarzer Nacht das Weltall. Die Sternenwarte bietet wohl auch Besichtigungen an, aber leider nur mit Voranmeldung über deren Internetseite. Das werden wir uns dann aber wohl für diesen Urlaub klemmen, die eine Fahrt hier hoch hat uns schon gereicht und der Nachthimmel von unserer Terrasse ist ja auch nicht ohne. In diesem Sinne – gute Nacht ich muss jetzt Sternschnuppen gucken. :shock:

Caldera de Taburiente

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

La Palma - Tag 5 - Caldera de Taburiente

La Palma :: Tag 5

La Palma - Tag 5 - Caldera de TaburientePuha, aber fangen wir von vorne an. Unsere heutiges Ziel war eine kleine Wandertouren in der Caldera de Taburiente. Laut unserem Wanderführer mehr eine Spazierrunde zu zwei berühmten Aussichtspunkten in 1312m Höhe. Die erste Hürde erwartete uns direkt am Besucherzentrum der Cumbrecita. Die fahrt mit dem Auto zum Ausgangspunkt unserer Wanderung ist nur nach einer vorherigen Anmeldung möglich, die man über das Internet machen kann, oder man fährt für 8 Euro mit dem Taxi hoch,La Palma - Tag 5 - Caldera de Taburiente was hier vor der Tür steht. Wir hatten Glück und noch ein Pärchen wollte auch hoch fahren und so teilten wir uns die Taxikosten. Nach einer ca. 10 minütigen kurvenreichen Fahrt erreichten wir also den AusgangspunktGoogle Maps für unseren **hüstel** Spaziergang in luftiger Höhe. Als erstes ging es zum Mirador de las ChozasGoogle Maps, den wir nach ca. einer halben Stunde erreichten. Laut dem Rother Wanderführer geht das auch in 20 Minuten, aber ich muss ja immer wieder mal ein Photo machen (auch wenn das Licht sehr hart ist) und von daher kann ich getrost auf jede vorgegebene Stunde des La Palma - Tag 5 - Caldera de TaburienteWanderführers locker 20 Minuten drauf rechnen oder laufen wir wirklich so langsam, man weiß es nicht. Nun denn, zurück zum Thema. Die Gegend des größten Einsturzkrater der Welt ist wirklich atemberaubend schön und man kann es auch kaum in Bildern festhalten, dazu dann der ständig feine Geruch der  kanarischen Kiefern. Einfach nur schön hier. Weiter ging es dann über einen schmalen Weg am Berghang zum Mirador de Los RoquesGoogle Maps, den wir dann nach einer weiteren halben Stunde erreichten. La Palma - Tag 5 - Caldera de TaburienteAuch hier bot sich uns wieder ein sehr schöner Überblick über die gewaltige Dimension der Caldera. Von dort aus ging es nun wieder zurück zum Ausgangspunkt der kleinen Tour. Da uns die Gegend so toll gefiel und wir wirklich das Gefühl hatten nur einen kleinen Spaziergang gemacht zu haben (1 1/2 Stunden), beschlossen wir den Rückweg nicht mit dem Taxi zu machen. Das Taxi fuhr ja nur 10 Minuten hier hoch von daher können wir auch über den ausgeschilderten Weg, entlang dem Riachuelo-Tal, folgen um wieder zum BesucherparkplatzGoogle Maps zuLa Palma - Tag 5 - Caldera de Taburiente gelangen. Na ja, dieser Rückweg hatte es dann doch in sich. Dieser Weg verläuft am Fuß der Felswände der Cumbre Nueva, man passiert mehrere Wasserstolen, sogenannte Galerias, und passiert mehrere Felsbarrieren. Dem entsprechend eine kurzweilige, aber auch stellenweise sehr mühsame und schweiß-treibende Wanderung bei 27 Grad, “Gott sei Dank” überwiegend im Schatten. Der Höhenmeter sprach dann am Ende auch für sich. Die knapp 800 Höhenmeter im Abstieg (das ganze in 3 1/2 Stunden), hatten auch noch 400La Palma - Tag 5 - Die Blaukehlige Eidechse Höhenmeter zu verzeichnen die man trotz Abstieg immer wieder hoch musste (ich kann Euch sagen, ich freute mich auf mein anschließendes Bierchen). Immerhin habe ich bei dieser TorturGoogle Maps noch diese Blaukehlige Eidechse erwischt, „Gallotia galloti“ auch Gallotia galloti palmae genannt. Wenn auch nur den Kopf, aber besser als gar nicht. So jetzt aber genug für heute, die nächsten zwei Tage werde ich die Wanderschuhe nicht anziehen, soviel steht fest, versprochen. In diesem Sinne – Salud und gute Nacht. ;-)

Tazacorte – Stadt der Banane

Dienstag, den 23. Oktober 2012

La Palma - Tag 4 - Tazacorte

La Palma :: Tag 4

La Palma - Tag 4 - TazacorteDie Beine sind noch etwas müde von gestern und von daher wollten wir für heute nur einer kleine gemütliche Wanderung durch die berühmte “Caldera de Taburiente” machen. Doch als wir den Besucherparkplatz erreichten und die Wolken über dem Nationalpark sahen, verschoben wir es auf den morgigen Tag. Somit musste also Plan B her. Wir beschlossen also dann der Stadt TazacorteGoogle Maps, die im größten Bananenanbaugebiet La Palmas liegt, einen Besuch abzustatten. Die bunten und fröhlich wirkenden Häuser an der (Bananen) PromenadeLa Palma - Tag 4 - Tazacorte luden uns dann, bei 27 Grad unter dem Sonnenschirm, zum kurzen verweilen bei einer Tasse Cappuccino ein. Da es ja die älteste Stadt der Insel ist (1492) waren wir sehr gespannt auf den alten Ortskern und wir wurden nicht enttäuscht. Die kleinen Gassen der Altstadt haben schon einen ganz besonderen Flair und laden förmlich zum bummeln ein. Freundliche Menschen (keine Abgase von stinkenden Autos) und viele Details gibt es hier zu entdecken. Die alten Häuser im kolonialem Stil geben dem Ort, der auch klein ParisLa Palma - Tag 4 - Tazacorte genannt wird, eine wirklich sehr nette Atmosphäre. Am Ende unserer kleinen Tour (wir haben ja noch Muskelkater) durch die Stadt ging es noch zum Laubengang am Kirchplatz. Dieser mit Bouganvillea überrankter Laubengang soll zur Siesta der Treffpunkt der älteren Männer des Ortes sein, die dort auf den Bänken, verziert mit Fliesen aus Sevilla, ihr Mittagsquetschen halten. Aber anscheinend ist noch keine Zeit für Siesta. In diesem Sinne – Muskelkater gehe von mir. :twisted:

Der Lorbeerurwald von Los Tilos

Montag, den 22. Oktober 2012

La Palma - Tag 3 - Der Lorbeerurwald von Los Tilos

La Palma :: Tag 3

La Palma - Tag 3 - Los TilosUnsere erste Wanderung soll dann eine Waldwanderung werden (wir lieben Wälder, die geben immer so schön Schatten) und so fuhren wir mit dem Auto in den Nordosten der Insel, in das Gebiet Los Tilos. Der Lorbeerwald von Los TilosGoogle Maps wurde 1983, wegen seiner weltweiten Einzigartigkeit, von der UNESCO zum Biosphären-reservat erklärt. Mit Livemusik, die aus einem kleinem Restaurant erklang und das Tal beschallte, begann unsere Tour durch die äußerst üppige Flora der regenreichsten Region von La Palma, heute La Palma - Tag 3 - Los Tilosallerdings mit Sonnenschein bei 28 Grad und so konnten wir die Regenjacken getrost im Rucksack lassen. Nach einer halben Stunde und den letzten Klängen von “Ai Se Eu Te Pego”, gingen wir dann vom Tanz- über in den Wanderschritt. Der stetig ansteigende Weg ging nun durch die paradiesische Urwaldwelt, die sich nur selten lichtete. Rauschendes Wasserkanäle haben jetzt die musikalische Untermalung übernommen, was doch um einiges schöner ist, allerdings wird der Anstieg jetzt auch etwas steiler (da müssen wir durch). La Palma - Tag 3 - Los TilosGargelbäume und Baumheide verdrängen nun langsam den Lorbeerwald. Nach gut 300 gemachten Höhenmeter ging es nun an einer Wegkreuzung, über einen schmalen Bergrücken zum Mirador Espiogón Altravesado. Der mit einem Geländer gesicherte Treppenweg hatte schon was besonderes und ermöglichte einen Blick über den Lorbeerwald von Los Tilos. Allerdings fühlte sich meine bessere Hälfte da nicht ganz so wohl (hier war es schon etwas windiger) und machte sich schneller wieder auf den Rückweg wie Du gucken kannst. Nun denn,La Palma - Tag 3 - Los Tilos - La Palma Buchfink wir gingen wieder zurück zur Wegkreuzung und machten dort eine kurze Rast. Der gar nicht scheue La Palma Buchfink (span. Pizón) bekam das natürlich auch mit und so teilten wir unseren kleinen Snack mit ihm bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, ein Bierchen am Restaurant tranken und dem Volk beim tanzen zu sahen (meine Beine wollten schon, konnten aber nicht mehr).  In diesem Sinne – Ai Se Eu Te Pego. :music:

Ein Tag in Puerto Naos

Freitag, den 19. Oktober 2012

La Palma - Tag 2 - Blick auf Puerto Naos

La Palma :: Tag 2

La Palma - Tag 2 - Puerto Naos und die WolkenfängerNach einem wunderschönem Frühstück auf unserer Terrasse, bei 28 Grad und mit Blick auf Puerto NaosGoogle Maps und den Bananenplantagen, beschlossen wir für den heutigen Tag ihn ruhig zu verbringen und uns nur Puerto Chaos Naos genauer anzusehen. Dieses kleiner Ferienort mit ca. 1.000 Einwohnern und ebenso vielen Gästebetten, liegt windgeschützt auf der sonnigen Westküste der Insel, da die Wolken wohl überwiegend an den Bergen hängen bleiben. Anfang der 70er Jahre standen hier nur ein paar Wochenendhäuser, was sich mittlerweile La Palma - Tag 2 - Puerto Naosaber doch geändert hat. Der Ort hat alles was man braucht. Zwei Supermärkte, kleine Touristen übliche Boutiquen, ein paar Cafés und einige Restaurants. Der Strand soll zu den besten der Insel gehören, allerdings sollte man hier die gefährliche Unterströmung des Atlantiks nicht unterschätzen. Unser AppartementGoogle Maps liegt oberhalb von Puerto Naos (Bild 3 – ganz rechts, über den Bananenplantagen) und somit ist der Ort für uns nur mit dem Auto zu erreichen. Zu Fuß wäre der Weg über die Straße zu gefährlich und einen anderen Weg gibt es wohl nicht. Schade, somit wird es wohlLa Palma - Tag 2 - Puerto Naos und die Baustelle immer nur bei einem Bier bleiben **grr**. Macht aber auch nichts, da die Uferpromenade im Moment wirklich alles andere als schön ist. Ein riesiger Bauzaun verhindert hier leider den Blick aufs Meer und wer will schon neben einer Baustelle seinen Cappuccino trinken? Ich nicht! Das Photo (4) zeigt übrigens die Reste einer postmoderne Metallkonstruktion die zwei Kioscos mit einander verbindet, sie ist das architektonische Werk des Inselkünstlers Luis Morera, ein Schüler und Freund vom verstorbenen Künstler César La Palma - Tag 2 - Gute Nacht Puerto NaosManrique (ich hoffe jetzt kommt nicht wieder so eine Waltraud und behauptet was anderes). Nun denn, es gibt hier wohl viel zu entdecken, so auch das thailändische Restaurant, mit seinen ungewöhnlichen Gewürzen für europäische Gaumen, das heute die Qual der Wahl gewonnen hat. Das Essen war aber trotzdem lecker und wir kommen gerne wieder, der Gaumen gewöhnt sich schon daran. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)

Niki Biene und Lachsfischen im Jemen

Donnerstag, den 18. Oktober 2012

La Palma - Tag 1 - Niki Biene und Lachsfischen im Jemen

La Palma :: Tag 1

Dann mal los! Ziel unserer vierwöchigen Reise ist die Kanareninsel La Palma. Drei Uhr aufstehen und dann zum Flughafen Düsseldorf (danke Frank für den Transfer). Dort erwartet uns dann eine umlackierte A-318 die wohl vorher mal zur Flyniki Airline gehörte und nun in die Flotte von AirBerlin wechselte. Jedenfalls wurde die Sicherheitsanweisung von einer dicken Biene (oder ist es eine Fliege) auf den Monitoren präsentiert die die Stimme wohl von Niki Lauda geerbt hat, Puha und das erste harte Los war damit gezogen. Ansonsten verlief der Flug, mit etwas Gegenwind ruhig. Im Bordprogramm gab es den Film “Lachsfischen im Jemen” ( Literaturverfilmung des Romans von Paul Torday habe ich auch nicht gelesen). Ich bin sage und schreibe vier mal dabei eingeschlafen, was aber wohl eher mit dem frühen aufstehen zu tun haben musste **gähn**. Na ja, dank der Flugbegleiterin wurde ich immer wieder geweckt, da diese ja Ihren Kaffee los werden wollte. Nach 4 1/2 Stunde gingen wir dann über in den Landeanflug und dabei zückte ich natürlich die Kamera da sich der Pico del Teide von der Insel Teneriffa zeigte (die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel). Die Landung war sauber und alles weitere ging an diesem kleinen Flughafen recht zügig. Koffer und Mietwagen haben wir in kürzester Zeit entgegen genommen und so machten wir uns auf dem Weg zur anderen Seite der Insel. Den Ort Puerto Naos haben wir dann nach einer weiteren Stunde erreicht und nahmen die Schlüssel für das Apartment entgegen. Die Sauberkeit der Unterkunft, na ja, man hätte auch mal Staub wischen können, aber ansonsten ist alles da was man braucht und so drücken wir mal beide Augen zu. Also Koffer auspacken und schnell was Einkaufen damit der Kühlschrank gefüllt ist. Danach nur noch relaxen auf den Liegestühlen der Terrasse und das alles bei angenehmen 29 Grad, was willst Du mehr. Am Abend sind wir dann noch mal ins Zentrum von Puerto Naos gefahren, der Magen wollte was mediterranes. Da wir noch keinen Plan haben wo es was gibt und zudem auch noch lecker ist, gingen wir einer Empfehlung unseres Reiseführers (Dumont) auf dem Leim. Das Restaurant entpuppte sich als Einmannbetrieb. Der nette Mann war Kellner, Koch und Tellerwäscher in einer Person und war mit den vier Gästen am Rande der Verzweiflung. Das Essen war dann auch so lala, aber wir werden ihm bestimmt noch mal eine Chance geben, vielleicht hatte er ja nur einen schlechten Tag und das Personal ist krank oder befindet sich im Streik, man weiß es nicht, hier ist halt Wirtschaftskrise. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)