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Monatsarchiv für November 2012

Flohmarkt und die subventionierte Banane

Freitag, den 30. November 2012

La Palma - Tag 24 - Flohmarkt in Tazacorte

La Palma :: Tag 24

La Palma - Tag 24 - Flohmarkt in TazacorteTazacorte stand heute noch einmal auf dem Programm. Hier findet einmal in der Woche ein Flohmarkt statt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Auf dem Platz, “Plaza Sotomayor”Google Maps, stehen “Gott sei Dank” genügend Bäume die Schatten spenden und somit war es bei den heutigen Temperaturen von 30 Grad einigermaßen erträglich, Puha (auch der Grund warum es heute keine Wanderung gab). Der Flohmarkt wird überwiegend von Deutsch-Palmeros betrieben. Schmuck, Kleidung, Bücher und diverses La Palma - Tag 24 - Bananenplantagen von TazacorteUrlaubssouvenirs schmücken die Tapeziertische. Also nichts bewegendes und somit hielt sich unser Interesse daran auch in Grenzen. Danach wollten wir dem “Museo História del Plátano”Google Maps einen Besuch abstatten, standen dort aber leider vor verschlossener Tür. Schade, das einzige Bananen Museum Europas hätte uns schon interessiert. Nun denn, so muss der Reiseführer uns die nötigen Informationen geben. Wie lange man hier noch auf die leckere Zwergbanane setzt ist auch sehr fraglich, da diese ja durch die EU subventioniert wird und somit immer La Palma - Tag 24 - Bananen mit abgeschnittenen Blütenansatzwieder für Diskussionen sorgt. Wie viel Arbeit so eine Banane macht war mir bisher auch nicht klar. Ich dachte immer die Stauden wachsen, werden dann irgendwann geerntet und verkauft, Punkt. Nein, weit gefehlt, so muss an jeder einzelnen Banane der Blütenansatz abgeschnitten werden. Kaum vorzustellen was das für eine Arbeit macht. Ich hoffe diese Banane wird es noch lange geben, sie ist einzigartig im Geschmack, hält die Menschen hier in Arbeit und am leben. In diesem Sinne – alles Banane. ;-)

Der Wasserfall kann mich mal

Mittwoch, den 28. November 2012

La Palma - Tag 23 - Aussichtpunkt in der Nähe von Santa Cruz

La Palma :: Tag 23

La Palma - Tag 23 - Aussichtpunkt in der Nähe von BarloventoAuf unserer ToDo-Liste steht nach wie vor der Wasserfall von Los TilosGoogle Maps, also machten wir uns auf den Weg dorthin. Einmal mit dem Auto quer über die Insel, vorbei an Santa CruzGoogle Maps und dann immer Richtung Norden. Am Ziel angekommen dann die Ernüchterung, der Wanderweg war immer noch wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Das soll dann wohl nicht sein mit dem Wasserfall, tzzz. So beschlossen wir die Fahrt fortzusetzen und über die Nordspitze der Insel zurück nach Puerto Naos zu fahren, wandern war für heute jedenfalls gestrichen. La Palma - Tag 23 - Kanarische KieferSo fuhren wir weiter Richtung BarloventoGoogle Maps, dann in Richtung Westen über Las Tricias und weiter nach Puerto Naos. War das eine Gurkerei über kurvenreichen Straßen der Insel, ich kann Euch sagen, Puha! Ganze 180 km musste unser Mietwagen dabei tapfer über sich ergehen lassen. Nun denn, so haben wir den Norden nun auch abgegrast. In diesem Sinne – der Bleifuß lässt Grüßen. ;-)

Die Stadt im Museum

Dienstag, den 27. November 2012

La Palma - Tag 22 - Los Llanos de Aridane

La Palma :: Tag 22

La Palma - Tag 22 - Los Llanos - La Ciudad en el MuseoHeute ging es in die “heimlich Hauptstadt”, nach Los Llanos de AridaneGoogle Maps. Immerhin ist diese Gemeinde mit knapp 20.000 Einwohnern die größte von La Palma. Zudem wird dieser Ort auch “La Ciudad en el Museo” (Stadt im Museum) genannt. Hier werden seit dem Jahr 2000 großflächige Wandbilder auf die Fensterlosen Außenfassaden gemalt oder angebracht. Mittlerweile sind es schon 14 Bilder die so die sonst tristen Wände verschönern. Weitere 11 sollen noch hinzu kommen. Wie ich finde, ein sehr schönes Beispiel wie man Kunst in die La Palma - Tag 22 - Los Lanos - Plaza de EspañaÖffentlichkeit bekommen, ich diskutiere das Projekt mal mit unserem Bürgermeister. Im Mittelpunkt der Stadt gibt es die Plaza de España. Dieser von riesigen Birkenfeigen beschattete Platz lädt wirklich zum verweilen ein. So nahmen wir auch Platz in einem der zahlreichen Straßencafés und genossen den Schatten (bei 28 Grad) bei einem Tässchen Cappuccino und einem Bocadillo (und dann noch ein Bierchen). Anschließend statteten wir der alten Pfarrkirche “Iglesia Nuestra Señora de Los Remedios” einen kurzenLa Palma - Tag 22 - Los Llanos - Pfarrkirche Iglesia Nuestra Señora de Los Remedios Besuch ab. Die im 16. Jahrhundert gebaute Kirche hat auch heute noch ihren barocken Charme nicht verloren. Nun denn, Los Llanos kann man als Tagesausflug wirklich empfehlen. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und vieles zu entdecken, sei es eine der zahlreichen Boutiquen, die Markthalle, die kleinen Gassen oder das Archäologische Museum. In diesem Sinne und viel Spaß bei der Parkplatzsuche – gute Nacht. ;-)

Entspannen und die Urgewalten

Montag, den 26. November 2012

La Palma - Tag 21 - Puerto Naos, die Leiter ins Meer

La Palma :: Tag 21

La Palma - Tag 21 - Puerto Naos und die UrgewaltenFür heute stand Erholung pur auf unserem Programm, also nichts mit erkunden, entdecken und laufen was das Zeug hält, nein, heute nicht. Bei 25 Grad einfach mal nur die Seele baumeln lassen und in den Tag hinein leben. Okay, einen kurzen Abstecher ins Dörfchen von Puerto NaosGoogle Maps aber mehr muss nicht sein. Die rote Fahne war gehisst und der gesamte Strand komplett gesperrt, da das Meer hier seit einigen Tagen unberechenbar geworden ist. Leider, so erfuhren wir, gab es hier die Tage ein Todesopfer. Ein Tourist wurde hier von La Palma - Tag 21 - La Muralla und der Poolblickeiner großen Welle ins Meer gerissen und ist dabei ertrunken, wie schrecklich. Leider kann man nicht oft genug davor warnen. Das Meer und die Unterströmung sind hier unberechenbar und man sollte sich schon genauer überlegen ob man hier wirklich ins Wasser gehen muss. Auch sollte man da nicht den Reiseführer vertrauen. In unserem steht über diesen Strandabschnitt, ich zitiere, “das Schwimmvergnügen im Atlantik ist hier meistens auch dann noch ungetrübt, wenn die anderen Strände der Westküste wegen hoher Brandung zu gefährlich sind“. SoLa Palma - Tag 21 - Sonnenuntergang bei Puerto Naos kann man sich irren! Ich persönlich käme hier jedenfalls nicht auf die Idee ins Meer zu gehen. Wenn Wasser, dann ziehe ich den Pool von unserer Appartement-AnlageGoogle Maps vor. Der ist ruhig, hat keine Unterströmung und ein Blick aufs Meer kann man dabei auch noch haben. Nun denn, so ging unser Mitgefühl am dem heutigen Tag, an die Familie und Freunde des Verstorbenen. In diesem Sinne – gute Nacht. :-(

Sorry für die etwas ins stocken geratene Reiseberichterstattung. Mein Rechner macht im Moment nicht das was er sollte. Ich vermute ein Defekt der Grafikkarte oder aber mein Monitor ist hinüber. Mal sehen… :evil:

Und noch ein Vulkan

Donnerstag, den 22. November 2012

La Palma - Tag 20 - Am Kraterrand des Volcán de San Antonio

La Palma :: Tag 20

La Palma - Tag 20 - Eingangsschild am Centro de Visitantes Volcán de San AntonioHeute mal nichts spektakuläres. Der Himmel ist auch eher sehr bewölkt, aber trotzdem sind es immer noch angenehme 25 Grad. So beschlossen wir uns zu einer Tour in den Süden der Insel. Da gab es ja noch zwei Vulkane die auf unserer ToDo-Liste standen. Unser Ziel war also das “Centro de Visitantes Volcán de San Antonio”Google Maps, was für ein Name. Für 5 EUR Eintritt pro Nase durften wir dann auch hinein. Im Infozentrum wurde  ein 10 Minuten Film in deutscher Sprache gezeigt, der den letzten Vulkanausbruch der Insel dokumentierte. Anschließend La Palma - Tag 20 - Blick auf den Vulkan Teneguiadurfte man noch einen kleinen Spaziergang am Kraterrand machen. Wie gesagt,  das alles für 5 EUR Eintritt. Ehrlich gesagt hätte ich da schon ein wenig mehr erwartet! Nun denn, so blieb uns wenigsten der Blick auf den Vulkan TeneguiaGoogle Maps. Aber gut, wir hatten ja noch unseren Reiseführer zur Hand und der gab uns die restlichen Informationen. So erfuhren wir aus der Lektüre, dass die Erdwärme am Kraterrand besonders beeindruckend sein soll. So soll in geringer Tiefe schon eine Temperaturen von 200 Grad herrschen. Ein Test mit der HandLa Palma - Tag 20 - Grenzstein am Kraterrand des Volcán de San Antonio bestätigte allerdings nur dass es schon warm seinen könnte, mehr aber auch nicht. Na ja, auch dort soll es Tages-schwankungen geben. Jedenfalls haben wir einen Punkt in unserer ToDo-Liste gesehen, erledigt und somit gestrichen. Immerhin kam dabei noch ein schönes Photo des Grenzsteins am Kraterrand heraus, man gibt sich halt auch mal mit Kleinigkeiten zufrieden, wir haben ja Urlaub. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)

Tubo de Todoque – Die Lavaröhre

Montag, den 19. November 2012

La Palma - Tag 19 - Lavastrom bei Las Manchas

La Palma :: Tag 19

La Palma - Tag 19 - Juan Antonio MartinSo, für den heutigen Tag haben wir ja eine Verabredung mit Juan Antonio Martin. Der Parkwächter, den wir gestern in der Gartenanlage von La GlorietaGoogle Maps kennengelernt haben, ist hier auch der Haus-, Hof- und Inselgeologe und biete Führungen durch das Lavafeld von Las Manchas an, selbstverständlich gegen Bezahlung von 20 EUR pro Person. Der in Deutschland studierte Geologe macht das wirklich mit einer sehr großen Leidenschaft und ist bemüht alles zu erklären, und jede Frage zu beantworten (manchmal auch dreimal), das alles natürlich inLa Palma - Tag 19 - Wanderung durch das Lavafeld von Las Manchas deutscher Sprache. Ausgestattet mit Helm und Lampe ging es mit zwei weiteren Pärchen, die Juan eingefangen hat, bei angenehmen 22 Grad in das Lavafeld des 1949 ausgebrochenen Vulkan Llano del BancoGoogle Maps. Bei den spitzen Lavasteinen empfiehlt sich natürlich ein festes Schuhwerk, mit Flip-Flops kommt man hier nicht so weit. Unser Ziel war die Tubo de TodoqueGoogle Maps, eine Vulkanröhre die sich bei dem Vulkanausbruch unter dem Lavastrom gebildet hat. Solche Röhren sind eher selten anzutreffen da die meisten dieser Art La Palma - Tag 19 - Der Eingang in die Vulkanröhrenormalerweise einstürzen. Geschieht dieses, so bleibt dann nur noch eine tiefe und lange Furche in der vulkanischen Landschaft davon übrig. Die Tubo de Todoque ist hier auf La Palma jedoch auf einigen 100 Metern erhalten geblieben. Diese Röhre entstand dadurch dass ein heißer Lavastrom von oben langsam erstarrte aber im inneren weiter flüssig blieb und weiter floss. Hört der Lavastrom dann auf zu fließen, leert sich dieser Strom und hinterlässt eine Röhre. So habe ich das jedenfalls verstanden, wer aber möchte kann das natürlich beiLa Palma - Tag 19 - Flechten und sich bildende Stalaktiten in der Tubo Wikipedia genauer erfahren. Nun denn, als Kind des Ruhrgebiets und ehemaliger Bergmann ging es dann zu meiner Freude in die Höhle Röhre. Juan erklärte auch hier sehr schön was das Zeug hielt. So gab es neben der Röhre auch viele Kristalle und Stalaktiten zu entdecken die sich im Laufe der letzten 63 Jahre gebildet haben. Leider sind auch hier wieder Spuren der Zerstörung an manchen Fossilen zu entdecken. Schade und traurig zu gleich wie einige Menschen mit so was umgehen. Juan warLa Palma - Tag 19 - Tubo de Todoque auch alles andere als erfreut über diesen Zustand und die Situation. Leider ist diese Vulkanröhre ja für jeden zugänglich und so hofft er auf eine sinnvolle Lösung für die Zukunft. Nach gut drei Stunden war diese Highlight-Tour dann zu Ende. In netter Runde und in gemütlicher Atmosphäre ließen wir anschließend, bei ein paar Getränken im Restaurant El SecaderoGoogle Maps, dann die Tour nochmal an uns vorüberziehen und löcherten Juan mit Fragen. Unser Fazit: Eine sehr schöne Tour, mit netten Leuten und einem sehr sachkundigen und leidenschaftlichen Reiseführer! Danke Juan, es war schön Dich kennengelernt zu haben. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)

Die Gartenanlage von La Glorieta

Freitag, den 16. November 2012

La Palma - Tag 18 - Las Manchas und die Gartenanlage von La Glorieta

La Palma :: Tag 18

La Palma - Tag 18 - Las Manchas und die Gartenanlage von La GlorietaHeute machten wir (bei 22 Grad) einen Abstecher nach La Manchas, eine Ortschaft die sich aus ein paar kleinen Siedlungen zusammen setzt. Vielleicht daher auch der Name Las Manchas,  übersetzt “die Flecken”, man weiß es nicht. Uns zog es dort jedenfalls nach La GlorietaGoogle Maps. Hier hat sich der Inselkünstler “Luis Morera” wohl ein wahres Meisterstück einfallen lassen. In der Zeit von 1993 bis 1996 schuf er an dieser schmucken Gartenanlage. Die meiste Zeit ging da wohl bei der Fertigstellung der aufwendigen Mosaiken drauf. Da Morera ein La Palma - Tag 18 - Las Manchas und die Gartenanlage von La GlorietaFreund und Kollege des 1992 verstorbenen César Manrique war, wundert es also auch nicht das hier die Symbiosen der Natur und Kunst ineinander liefen. Auch die Lampen aus Metall lassen an dem Stil von Manrique erinnern. Die Liebe steckt hier wirklich in jedem einzelnem Detail und so gibt es vieles zu entdecken. Jedenfalls mangelt es nicht an Tier- und Pflanzenmotive in den verschiedensten Farben und Formen. Leider ist die Natur aber auch hier am Werke und so lassen sich einige Risse, die sich durch das Mosaik ziehen, nicht wirklich Schönreden. Noch La Palma - Tag 18 - Las Manchas und die Gartenanlage von La Glorietaschlimmer ist allerdings dass sich einiger Besucher berufen fühlen und kleinen Urlaubssouvenirs, die man sich irgendwo abbricht, mitnehmen. So berichtet es uns jedenfalls Juan, der ein Auge auf diese Anlage hält und uns einige Stellen zeigte an denen das passiert ist, sehr traurig! Nun denn, wir können nichts dran ändern. Juan scheint übrigens ein netter Zeitgenosse zu sein und so verabredeten wir uns für eine morgige Tour mit ihm. In diesem Sinne – gute Nacht, schlaft schön und bis morgen! ;-)

Die Cumbre Vieja und der Waldbrand

Donnerstag, den 15. November 2012

La Palma - Tag 17 - Llano del Jable mit Blick auf die Caldera de Taburiente

La Palma :: Tag 17

La Palma - Tag 17 - Verbrannte kanarische KieferKein so schöner Tag aber trotzdem, es wird gewandert. Wir fuhren also mit dem Auto auf 1440m zum Picknickplatz Refugio del PilarGoogle Maps. Die erste Handlung war Jacken anziehen, sage und schreibe 13 Grad zeigt mein Tacho an, tzzz. Nun denn, so gingen wir von hier in Richtung Llano del JableGoogle Maps. Das was hier nach Herbstfarbenden Blätter ausschaut, ist leider alles andere als Herbstlich. Im Juli hat es leider auch hier auf La Palma heftige Waldbrände gegeben. Warum? Brandstiftung war die Ursache! Es gibt zwei Theorien die hier durch die Presse gehen. Einmal wird La Palma - Tag 17 - Phönix aus der Aschevermutet das es von Drogenhändlern gelegt wurde, die damit alle Einsatzkräfte, und somit auch die Polizei beschäftigt, und so, mit Booten die Drogen auf die Insel bringen. Die andere Theorie spricht von Al-Qaida die damit den spanischen Tourismus schädigen wollen. Gut das die kanarische Kiefer hart im nehmen ist und so konnten wir an vielen Baumstämmen wieder ein zartes grün entdecken. Zurück zu unser Wanderung.  Der Weg um die pechschwarze Lavasandhochfläche von Llano del Jable zog sich ganz schön.La Palma - Tag 17 - Die Lavasandhochfläche von Llano del Jable Gut das ab und zu dann doch die Sonne durch kam und wir uns den Jacken ab und an entledigen konnten. Die 300 Höhenmeter die wir die ganze Zeit abwärts liefen, brachten uns dann auf dem stetig ansteigenden Rückweg sogar wieder zum schwitzen. Aber immerhin machen die Beine da jetzt besser mit wie am Anfang, das Training der letzten Tage scheint sich da wohl so langsam bemerkbar zu machen, auch schön. Nach gut 4 Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Picknickplatz von del Pilar und auch wir ließen uns zur Brotzeit dort La Palma - Tag 17 - Los Tilos - Picknickplatz Refugio del Pilarnieder Mensch, hätte ich doch nur ein paar Grillwürstchen eingepackt. Zur Überraschung meiner besseren Hälfte, zauberte ich dann noch zwei Döschen Bier aus meinem Rucksack. So genossen wir zum Abschluss unserer heutigen WanderungGoogle Maps die schöne Natur, das treiben der überwiegend Einheimischen-Menschen und die kühle Temperatur. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)

Calamaris mit Hippieflair

Mittwoch, den 14. November 2012

La Palma - Tag 16 - El Remo

La Palma :: Tag 16

La Palma - Tag 16 - El Remo - Wegweiser zum Kiosco "El Calamar"Ein ruhiger Tag mit einem Abstecher in den Nachbarort El RemoGoogle Maps stand für heute auf dem Programm. Laut unserem Reiseführer ist El Remo ein Ort mit Hippieflair, was allerdings so nicht stimmt. Ähnlich wie in La Bombilla stehen auch hier die Sommerbauten in denen Einheimische ihre Zeit am Meer verbringen. Schön schaut jedenfalls anderes aus und so sieht man beim betrachten der kleinen Häuser kaum ein fertig gebautes Haus. Vermutlich liegt es an der fehlenden Baugenehmigung und der Drohung mit Abriss, La Palma - Tag 16 - El Remo - Kiosco El Calamardenn auch hier hat man wohl ziemlich nah ans Meer gebaut. Na ja, immerhin gibt es hier drei Restaurants die zum verweilen einladen. Wir folgten den Tipp des Reiseführers und nahmen Platz im Schotterbett des Kiosco “El Calamar”. Immerhin hat man hier Meerblick und die Sonnenschirme erfüllen bei 25 Grad auch ihren Zweck. Angeblich soll der Tintenfisch hier besonders lecker sein und so bestellten wir Calamaris, einmal frittiert und einmal vom Grill, dazu die leckeren kanarischen Salz-Kartoffel und einen gemischten Salat, La Palma - Tag 16 - El Remo - Die Stammgäste des Kiosco El CalamarBrot und Mojo-Sauce durften natürlich auch nicht fehlen und zu trinken gab es zwei grande Cerveza. Man war das lecker! Der Tintenfisch, den man bei uns zu Lande höchstens als Dichtungsringe nutzen kann, zerging wie Butter im Mund, ein wahrer Genuss. Das müssen wohl auch die Ortsansässigen Katzen wissen. Zum Abschluss gab es noch den obligatorischen Brandy, ein Wein Likör des Hauses (oder sagt man Bretterbude) und von uns ein Hoch auf den Koch. In diesem Sinne – so muss Urlaub schmecken, gute Nacht. ;-)

So weit die Füße tragen

Dienstag, den 13. November 2012

La Palma - Tag 15 - Barranco de las Angustias

La Palma :: Tag 15

La Palma - Tag 15 - Barranco de las AngustiasUnser heutiges Ziel war die Angustias-Schlucht (Schlucht der Todesängste)Google Maps in der Caldera de Taburiente. Hier am Ausgangspunkt der Tour, hat man die Möglichkeit sich mit dem Taxi hochfahren zu lassen und anschließend den Abstieg durch die Schlucht zu erwandern. Da das ganze dann mit 7 Stunden veranschlagt ist, lassen wir das lieber. Wir beschlossen also die Schlucht aufwärts zu laufen so dass wenn wir meinen jetzt reicht es, wir umdrehen und uns wieder auf den Rückweg machen. Gesagt getan! Der Weg führt anfangs durch ein Bachbett das man häufiger La Palma - Tag 15 - So weit die Füße tragenüberqueren muss. Mit ein wenig Balance schafften wir das sogar ohne nasse Füße zu bekommen. Dicke Steine versperrten ab und zu den Weg, aber mit ein wenig Kletterei ließen sich auch diese Hindernisse überwinden. Wie gesagt, wir liefen ca. 2 1/2 Stunden aufwärts, 200 Höhenmeter waren geschafft und das alles bei angenehmen 24 Grad, so legten wir bei Don Aguas dann eine kurze Pause ein um uns anschließend wieder auf den Rückweg zu machen. Ob das Schild (mit Schuhsohle) ein Zeichen war? Man weiß es nicht,  aber man fragt sich schon wie manLa Palma - Tag 15 - Frosch im Bachbett des Barranco de las Angustias hier mit einem Schuh weiterkommt. Witziger weise zeigt auch einer meiner Schuhe erste Anzeichen von Schwäche. Na dann, mal sehen was da der Hersteller zu sagt, da ist ja noch Garantie drauf. Wie auch immer, jedenfalls war es eine sehr schöne und stellenweise abenteuerliche TourGoogle Maps, die wir durch die Natur von La Palma absolvierten, Puha und Quak. In diesem Sinne – gute Nacht. ;-)