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Archiv der Kategorie 'Menschen'

Projekt 52-9 #29 – Superhelden

Dienstag, den 21. Juli 2009

Projekt 52-9 #29 - Superhelden

Tzz, die Sari und Ihre Themenzieherei. Man kann doch auch mal Zettelchen verschwinden lassen, würde doch eh keiner mitbekommen. Diesmal hat Sie uns das schöne Thema “Superhelden” aus dem Hut gezogen. Nein, und ich bleibe dabei, egal was passiert, Helden, und schon gar nicht Superhelden, die gibt es schon lange nicht mehr. Höchstens auf der Leinwand oder in den heimischen Kinderzimmern, aber im wahren Leben sind die doch komplett von der Bildfläche verschwunden. Freunde, selbst die Heldenkostüme der Polizei passen nicht mehr. ;-)

Lieber Doktor Stratmann

Mittwoch, den 15. Juli 2009

Lieber Doktor Stratmann

Jupp, ich benötige Deine Hilfe! Mich hat’s gerissen, und zwar im rechten Knie. Ich weiß, Du praktizierst nicht mehr, aber in diesem Fall solltest Du mal wieder ran, wir Bottroper Künstler müssen zusammenhalten, und wenn es nur mein rechtes Knie ist. Deine ständige Vertretung ist ratlos bis sehr zweifelhaft und außer, mir ne Überweisung zum Krankenhaus zu geben, kommt aus dem guten Mann nicht viel raus. Mein nächster Termin wäre jetzt am 4. August (Kassenpatienten warten und leiden halt gerne), da soll noch ne MRT (Magnetresonanztomographie) gemacht werden (wenn das Gerät nicht kaputt geht) und dann werden die sehen, wat ich immer sach: is der Innenmeniskus. Somit komme ich wohl nicht um das Messer rum. Okay, das Herumgeschnipsel möchtest Du jetzt bestimmt nicht auf Dich nehmen (ich traue Dir das auch nicht zu), aber wie wäre es, wenn Du, während ich meine Narkose bekomme, einfach nur meine Hand hältst Gabi muss arbeiten, die kann nicht, das Geschehen während meiner Abwesenheit im Auge hältst und mich nach getaner OP auf die Wangen klatschst und mich mit den Worten begrüßt wie, „Ziehdichmaan, bitte“ oder „sei froh das Du geschlafen hast“. Wie gesagt, wir Bottroper Künstler müssen zusammenhalten. Manni Miketta macht die Hintergrundmusik, Bernhardine Lützenburg malt ein Bild davon, Werner Worschech die anschließende Klangtherapie, Tibor Meingast schreibt ein Buch darüber und wenn alles gut gegangen ist feiern wir das Krückenfreiesaufenlaufen in Deiner Kneipe (wo bleiben eigentlich die versprochenen Freikarten). In diesem Sinne oder war es die Genesung? Ahhhh. ;-)

Projekt 52-9 #18 – Schmutzig

Sonntag, den 3. Mai 2009

Projekt 52-9 #18 - Schmutzig

Dieses mal spielt die Sari mir aber voll in die Karten. “Schmutzig“, ja dazu hätte ich etliche Fotos von Menschen, die gerade diesen Zustand sehr gut widerspiegeln (mein Stammleser weiß warum ;-) ).  Letztlich hab ich mich jedenfalls dann für die Neeltje entschieden. Die Sängerin aus dem Pott, die nicht nur schwarz aussieht **grins**, nein, sondern auch noch den schwarzen Soul in der Stimme trägt. Das macht sie natürlich in der Band Feel Fine, der Funk & Soul Band aus dem schwarzen Teil des westlichem Ruhrgebiets. Und wer sich davon mal überzeugen möchte, am kommenden Samstag spielt die 11-köpfige Band auf der 110 Jahrfeier des Bergwerks Auguste Victoria in Marl. Kommt, ich freu mich und die Band bestimmt auch. ;-)

Projekt 52-9 #08 – Bewegung

Dienstag, den 24. Februar 2009

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Wieder einmal ein sehr schönes und vielseitiges Thema, was die Sari aus ihrem Hut gezaubert hat. Diesmal geht es um die “Bewegung” und ich hab schon gegrübelt, wie viel Unschärfe ich Euch zumuten kann. Aber dann kam es mir doch und man verzeihe mir den Griff ins Archiv, aber Wetter und Protagonisten stehen im Moment nicht zur Verfügung. Bewegung ist unter anderem Sport und eine Herausforderung an den Fotografen, Unschärfe zu vermeiden und trotzdem Ausdruck und Dynamik im Bild zu vermitteln. Ich hab ja nichts gegen eine dynamische Unschärfe, aber ich betrachte es eher herausfordernd: ein schnelles Motiv einzufrieren und ohne Bewegungsverwischungen festzuhalten. Mein Dank für das Shooting noch mal an die Herren Sandro Atzori und Pietro D’amato vom Tae Kwon-Do Center Duisburg.

Auf Tour mit dem Ruhrpottfotograf

Montag, den 16. Februar 2009

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Normalerweise versuche ich wenn mein Model Nr. 1 es zulässt am Samstagmorgen den Schlaf der Gerechten zu schlafen. Na ja, was tut man nicht alles für seine Bloggerfreunde. Da ich mir ja auch am Wochenende gerne unsere Betriebsstätten ansehe **hüstel** (und bevor ich drei Punkte in Bochum lasse **hüstelhüstel**) stand eine kleine Foto-Tour mit dem Joel auf dem Programm. Ausgestattet mit Arbeitsschuhen, Fahrmantel und Helm machten wir einen schönen Spaziergang über die Tagesanlage von Prosper II und anschließend noch einen Abstecher zum Schacht 10. Ja, für meinen Top-Kommentator mache ich so was gerne und hoffe, das es Ihm gefallen hat.

Christel von der Post

Freitag, den 16. Januar 2009

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“Die junge Briefträgerin Christel ist mit Kriminalassistent Horst verlobt. Als der fesche Startrompeter Mecky in den Ort kommt, gerät ihre Liebe ins Wanken. Beim großen Postfestzug muss sich Christel entscheiden.” So die grobe Geschichte zum gleichnamigen Heimatfilm von 1956. Dieses Foto zeigt eine ich hab sie nicht mehr kennengelernt alte Arbeitskollegin, die in meinem Archiv schlummert und von meinem Vorgänger wer auch immer das war bei Ihrer Beschäftigung im Bild festgehalten worden ist. Das Bild stammt wohl aus den 40er Jahren, denn wenn ich mir die anderen Bilder dieser Serie ansehe… Puha, das waren schlimme Zeiten. Und wir… wir Jammern über das Konjunkturpaket. **kopfschütteln** :roll:

Projekt 52-9 #02 – Zeit

Montag, den 12. Januar 2009

Projekt 52-9 #02 - Zeit

Neue Woche, neues Thema und das lautet dann ”Zeit“. Nun, bevor ich jetzt alle meine Uhren rauskrame, die auseinandernehme und nicht mehr zusammen gesetzt bekomme fotografiere, beschränke ich mich lieber bei diesem sehr umfassenden Thema, auf die Zeit, von der wir wohl am meisten vernichten, die Arbeitszeit. Ha, und somit kann ich als Industriefotograf auch meine Lieblingsmotive ins Spiel bringen. Leider stehen jedoch die Uhren für den deutschen Steinkohlen-Bergbau schon seit längerem auf “fünf vor zwölf”. Aber bitte und jetzt keine Diskussionen über den Bergbau, lasst uns einfach mal sehen was die “Zeit” mit sich bringt und wie die Politik sich entscheidet.

Krupp – Eine deutsche Familie

Mittwoch, den 17. Dezember 2008

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Ich nehme alles zurück, was ich gestern geschrieben habe, außer die kalten Körperteile. Mein “Lieblings-Sender”, das ZDF, ist ein ganz toller Sender. Nachdem die Produktionsfirma alle meine Fotos auf einem USB-Stick erhalten hat, steht einer Veröffentlichung eines Bildes, hier in meinem Blog, nichts mehr im Wege (hat mein Chef gesagt). ;-)

Euer Wunsch ist mir Befehl!

Nachtrag: 18. Dez. 2008

Ich hoffe mit dieser kleinen Bilderserie, alle Wünsche zu erfüllen, die Ihr gestern geäußert habt. Ich weiß, hat ein bisschen gedauert, aber ich hatte vergessen, wo ich den Schlüssel von meiner Dunkelkammer gelassen habe. ;-)

Ahhh, mein Arm

Dienstag, den 14. Oktober 2008

War gerade mit Gabi beim Arzt und haben uns dort unsere jährliche Grippeschutzimpfung abgeholt. Jetzt, ein Stunde später, erste Schmerzen im Einschuss-Arm. Ist das Spritzen wirklich so schwer, muss das weh tun? Bin gespannt welche Symptome dieses Jahr noch folgen. Letztes Jahr hatte ich Nase, Hals, Kopf, die Arme und Beine hatten sich in schlaffes Gummi verwandelt und der Rest meines Körpers kam ne halbe Stunde später hinterher. In diesem Sinne, ich setz (lege) mich jetzt auf die Couch und harre den Dingen die da kommen. ;-)

Großformat mit links

Freitag, den 3. Oktober 2008

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Wat & DatManchmal kommt es ja vor, dass ich in meinem Job auch Fotografen-Kollegen begleiten darf. Die meisten von denen sind ja nett, und über die anderen, na ja, da reden wir halt nicht drüber. Gestern jedoch habe ich einen wirklich sehr netten gehabt, Dr. jur. Michael Donner aus Bochum. Auf seiner Visitenkarte steht geschrieben „Vorher war ich Referent für Staats- und Völkerrecht im Bundesministerium für Verteidigung. Am 11.3.1999 erlitt ich einen Schlaganfall. Jetzt bin ich Fotograf.“ Eine wirklich traurige Geschichte, zumal er nach dem Schlaganfall einen Großteil seiner Sprache und die Beweglichkeit der rechten Hand einbüßte. Doch wenn man ihn begleiten darf, so wie ich gestern, stellt man schnell fest, dass er, auch wenn er nur die linke Hand nutzen kann, alles fest im Griff hat. Fest verwurzelt mit der analogen Großbildkamera, hält er seine Bildkompositionen fest und verschafft der Industriefotografie die nötige Schärfe. Die hier gezeigten Fotos zeigen ihn mit der Großformatkamera, LINHOF Master Technika. Mehr über Dr. Michael Donner und seinen Arbeiten könnt Ihr HIER auf seiner Homepage erfahren. Wie gesagt, es war eine nette Begegnung mit einem sehr netten Fotografen-Kollegen und ich hoffe, dass man sich mal wieder trifft.