Wasser sparen, mehr bezahlen
Montag, den 13. Februar 2012
Das Wasser kostbar ist wissen wir ja alle und die meisten gehen auch sorgsam damit um. Dusche statt Wannenbad, Wasserhähne mit einem Durchlauf-reduzierer ausgestattet und und und. Doch nun das! Wer in Oberhausen Wasser spart der zahlt künftig mehr, da die RWW (Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft) ihre Tarife geändert haben. Der Preis für den Grundpreis steigt um 50 Euro an und der Preis für den tatsächliche Wasserverbrauch sinkt von 1,62 auf 1,21 Euro pro Kubikmeter. Wenn ich jetzt den Taschenrechner zurate ziehe, dann wird es für uns teurer. Echt klasse, da spart man Wasser, meint der Umwelt was gutes zu tun und dann so was. Wo kann ich jetzt noch sparen, lass ich die Nassrasur und lass mir einen Bart wachsen? Liebes RWW, wie wäre es wenn ihr den Wasserpreis zukünftig mit dem Ölpreis koppelt? Dann braucht ihr euch auch nicht mehr über so absurde Tarifsysteme Gedanken machen und könnt den Kunden sogar noch tiefer in die Taschen greifen. Ach so, ein Haushalt der in der Vergangenheit viel Wasser verbraucht hat, spart in Zukunft Geld! Tzzzz, manchmal meine ich, ich lebe in Absurdistan.


Momentan haben wir eine Temperatur von minus 9 Grad. Kein Grund für uns im Ruhrpott den Kopf in den Sand zustecken. Wir geben nach wie vor alles um an der Klimaschraube zudrehen und lassen es hier kräftig kochen. Hier, auf der 
Nach Buena Vista Social Club (1999) ist Wim Wenders nun mit “Pina” für den Oskar 2012, in der Kategorie “Bester Dokumentarfilm” nominiert. Ein Grund mehr für mich ein paar Photos aus meinem Archiv von den damaligen Dreharbeiten auf der Halde Haniel zu zeigen. Ich drücke dem Kollegen Wenders und seinem Team die Daumen, so das es dann am 26. Februar heißt: and the winner is? …”Pina”.

Gerd Kluge, freier Fotojournalist, Musiker und Künstler. 1961 im Ruhrgebiet geboren und immer noch dort lebend. Meine zweite Heimat: Fuerteventura.


