Projekt 16|14 – Bewegungsunschärfe

Projekt 16|14 - Bewegungsunschärfe

Irgendwie fehlt mir noch die Zeit nach der kleinen Pause, aber das kennt ihr ja auch. Nächste Woche sollte aber alles wieder wie gewohnt weiterlaufen und ich komme auch wieder dazu euren Seiten einen Besuch abzustatten, versprochen. Nun denn, dann haue ich mal schnell das Foto zum noch aktuellem Photoprojekt 16|VIERZEHN Thema  Bewegungsunschärfe raus, bevor am Sonntag schon das neue Thema bekanntgegeben wird! Ein Wirbel, klack, fertig war das Bild. Mein Dank geht somit an meinem Musiker-Kollegen fürs „nicht“ stillhalten und der nötigen Bewegung. Damit sollte ich dieses Thema, natürlich mit eurer Zustimmung, auch als erledigt betrachten können und harre den Dingen die da kommen. ;-)

Dynacord Rhythm Stick

Music | Dynacord Rhythm Stick

Dieses Prachtexemplar von Rhythm Stick besitze ich nun schon seit 22 Jahren. Er steht eigentlich nur noch als Deko bei uns im Wohnzimmer rum. Eigentlich ist er noch im Neuzustand, denn er hat nur einige Male eine Bühne gesehen. Das war 1986, wo ich noch als Drummer in der legendären Bottroper Band „Target“ trommelte. Mann, wie die Zeit vergeht.

Der Rhythm Stick ist ein Midifizierter-Pad-Controller und wurde 1986 von der Firma Dynacord hergestellt. Ziel war es wohl, Schlagzeuger wie mir zu ermöglichen, auch mal an den Bühnenrand zu gehen, um zu erfahren, wie sich der Gitarrist so fühlt. Da es ein reiner Midi-Controller ist, muss natürlich ein passendes Soundmodul angeschlossen werden, das die Drumsounds liefert, ich hatte dafür das Tama Techstar TS305 Soundmodul benutzt.

Gespielt wird er ähnlich wie ein Slapender Bass. Auf der Gummischlagfläche (Pads) schlägt man mit Daumen und oder Zeigefinger der rechten Hand den Groove der HiHat. Mit den Fingern der linken Hand betätigt man die acht Folientaster, wobei dann beim Drücken dieser Tasten die Sounds der Bassdrum, Snare usw. parallel zum HiHat Groove eingesetzt werden.

Die Spielweise ist schon recht gewöhnungsbedürftig und seltsam zugleich, da er sehr sensibel reagiert, aber mit ein wenig Übung (so ist das halt bei Musikinstrumenten) kann man da auch richtig drauf spielen. Der leichte, aber robuste Korpus ist aus Kunststoff gefertigt und wird ähnlich einer Gitarre über die Schulter gehängt. Die schwarze Lackierung platzt bei Gelegenheit schon mal ganz gerne ab, aber dafür gibt es ja Lackstifte.

Leider setzte sich der Rhythm Stick nie so richtig durch, was aber wohl an den Schlagzeugern (nicht an mir) lag, die sich dem Teil nicht beugen wollten. Die mir bekanntesten Rhythm Stick Spieler waren wohl Curt Cress (der damit bei „Falco“ live „Rock me Amadeus“ spielte) und Manu Katche (on Tour mit Peter Gabriel).

Hier noch einige Eckdaten

Erscheinungsjahr: 1986
Preis: 1200 DM
Tastatur: 2 anschlagdynamische Pads und acht Folientaster
Aftertouch: Nein
Regelbare Spielhilfen: Pad Empfindlichkeit
Midi Kanäle: 1-16 – Midi Note-On Nummer Programmierbar
Stromversorgung: Interface/Netzteil 220 V
Preis heute: Je nach Zustand zwischen 100 und 500 Euro

Mein Fazit

Echt Klasse, hab Ihn jetzt seit 1986 und werde ihn nie abgeben. Das einzige, was mich an dem Stick stört, ist das starre 8 Meter lange Kabel, aber da werde ich irgendwann mal dran gehen und nach was anderem suchen.

Music | Dynacord Rhythm Stick Music | Dynacord Rhythm Stick - Bedienungsfeld Music | Dynacord Rhythm Stick - Folientaster
Music | Dynacord Rhythm Stick - Schlagfläche Music | Dynacord Rhythm Stick - Anschluss Music | Dynacord Rhythm Stick - Midi Interface und Stromversorgung

Herr Scholek hat Geburtstag

Music | Herr Scholek

Ja mein Lieber, gestern noch eins, zwei, drei, vier auf der Feel Fine Probe und heute schon 33. So schnell kann es gehen. Aus diesem Grund widme ich Dir heute meinen Blog und eröffne damit mal das Kondolenz-Blog-Eintragungsverfahren für alle, die Dich kennen (da bin ich gespannt wieviel das werden). Ich fange dann mal an und sage: ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG und Tschüss bis morgen!!!